Bindegewebsmassage (BGM)
Die BGM nimmt Einfluß auf die vegetativen Regulationsmechanismen. Dadurch kann eine Tonusnormalisierung sowohl der Bindegewebsspannung, als auch der inneren Organe, der Muskulatur, Nerven und Gefäße erfolgen. Angewendet werden spezielle Haut-, Unterhaut- und Faszientechniken zur Behandlung der Bindegewebszonen. Über den kuti-viszeralen Reflexbogen werden dabei nervös-reflektorische Reaktionen auf die dazugehörigen Organe, den Bewegungsapparat und die Haut ausgelöst. Es werden aber auch Organe erreicht, die nicht mit der entsprechenden Bindegewebszone in Verbindung stehen.
Indikationen (Anwendungen):
- Erkrankungen des Bewegungsapparates
- Erkrankungen der inneren Organe
- Gefäßerkrankungen
- Streßabbau
Kontraindikationen (Gegenanzeigen):
Keine Anwendung bei Auftreten von
- Akuten Entzündungen
- Schwangerschaft (Bereich Th11 - S5)
- akuter Asthmaanfall (Bereich C1 - Th12)
- akuten Herzerkrankungen (Bereich C1 - Th12)
Wichtig für den Patienten: Die Behandlung muss bei Auftreten von Berührungsschmerz, unangenehmen Druckgefühl, Übelkeit etc. abgebrochen werden. Deshalb sollten solche Reaktionen unbedingt dem behandelnden Therapeuten mitgeteilt werden.
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